RHI AG investiert 1 Million Euro in das Werk Trieben/Steiermark   05.03.2010  

RHI AG investiert 1 Million Euro in das Werk Trieben/Steiermark

  • Bestehende Brennanlage (Tunnelofen) erneuert
  • Steigerung der Energieeffizienz
  • Erhöhung der Produktionskapazität


RHI AG, Weltmarktführer bei Feuerfest-Produkten, hat nach mehreren Monaten umfassender Instandhaltungsarbeiten den zweiten Tunnelofen gezündet und wieder in Betrieb genommen.

Der 150 Meter lange Tunnelofen wurde nach 13 Jahren Rund-um-die-Uhr-Betrieb mit einer Investition von fast einer Million Euro auf den letzten Stand der Energieeffizienz gebracht: der Erdgasverbrauch reduziert sich dadurch um rund 5 Prozent. Es wurden 400 Tonnen Feuerfest- Material für die Ausmauerung verarbeitet und 12.000 Arbeitsstunden geleistet. Darüber hinaus wurde die elektrische Steuerung erneuert und auf den letzten Stand der Technik gebracht.

Damit steht im Werk Trieben wieder eine zusätzliche Produktionskapazität von ca. 30.000 – 35.000 Tonnen für gebrannte, feuerfeste Steine zur Verfügung.

„Diese Investition ist ein Paradebeispiel für eine Win-win-Situation: die schwächere Auftragslage des Vorjahres haben wir genutzt, um Kapazitäten rauszunehmen. Gleichzeitig haben wir investiert, um in Zukunft noch effizienter und ressourcenschonender zu produzieren“, sagt der für die Division Industrial zuständige Vorstand Manfred Hödl.

„Das Werk Trieben ist ein wichtiger Standort für die RHI-Gruppe und wir sehen diese Investition als klares Signal für die langfristige Sicherung des Standortes“, fügt Hödl hinzu.

Die wieder zur Verfügung stehenden Kapazitäten werden dank der derzeitigen, ausgezeichneten Auftragslage auch schon dringend benötigt, wie Werksleiter Gerhard Tomani erklärt: „Wir produzieren im Moment mit einer Auslastung am obersten Limit unserer Ein-Ofen Kapazität und haben auch für die nächsten 6 Monate bereits volle Auftragsbücher“.

In den Tunnelöfen werden Feuerfeststeine für die Nichteisen-Industrie (Aluminium, Kupfer etc.), Glasindustrie und Stahlindustrie bei Temperaturen von 1.430 – 1.830 Grad Celsius gebrannt. Dabei werden bis zu 1.200 Tonnen Steine pro Woche produziert.

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